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NBA: Saisonvorschau 2017/18

Es ist wieder soweit! Nach langem Warten startet nach der NFL und NHL endlich auch die beste Basketball-Liga in die neue Saison. Wer gewinnt die Division? Welches Team siegt in der Conference? Und wer holt sich am Ende der Play-offs den prestigeträchtigen Titel? Wir haben alle Infos und Neuigkeiten zum Start der NBA. Wie gewohnt gibt’s einen Favoritencheck und exklusive Wettempfehlungen für eure Tipps.

Die wichtigsten Termine auf einen Blick

Die 72. Saison der NBA steht in den Startlöchern und verspricht auch in diesem Jahr jede Menge actionreiche Top-Games. 30 Mannschaften aus der Eastern und Western Conference bestreiten 82 Spiele, bevor in den Play-offs die besten acht Teams der zwei Conferences im „Best-of-Seven“-Modus um den Titel kämpfen. Wir haben für euch die wichtigsten Termine im Überblick:

  • 17. Oktober 2017: Start Regular Season
  • 25. Dezember 2017: Christmas Games
  • 11. Jänner 2018: Global Game London
  • 18. Feburar 2018: All Star Game
  • 11. April 2018: Ende Regular Season
  • 14. April – 28. Mai 2018: Play-offs
  • 31. Mai – 17. Juni 2018: Finals
Neue Regelungen

Diesjährige Neuerungen wurden zum Großteil zu Gunsten der Spieler beschlossen. Die Regular Season wurde um zwei Wochen verlängert, damit Back-to-Back-Games – Spiele an aufeinanderfolgenden Tagen – weniger häufig vorkommen. Generell sind mehr Pausen für die Spieler vorgesehen, was dem Niveau der Basketball-Liga zugutekommen soll.

Um den Spielfluss zu verbessern, wurden die Timeouts gekürzt. Jedes Team kann ab jetzt nur mehr sieben anstatt der ursprünglichen neun Auszeiten nehmen. In den letzten drei Spielminuten dürfen maximal zwei Breaks genommen werden. Alle Timeouts dauern nur mehr 75 Sekunden. Zuvor hatte es eine 90- und 60-Sekunden-Auszeit gegeben.

Erstmals seit der Geschichte der NBA dürfen Werbelogos auf die Trikots der Spieler gedruckt werden. Allerdings stehen nicht mehr als 6 x 6 Zentimeter zur Verfügung.

Neu ist auch die verkürzte Transferzeit. Trades müssen nach neuen Regelungen zehn Tage vor dem Allstar Game beendet werden. Zuvor durfte noch bis vier Tage nach dem prestigeträchtigen Spiel gewechselt werden.

Zum ersten Mal werden in der neuen Saison „Two-Way-Contracts“ eingesetzt. Diese ermöglichen den Teams junge Perspektivspieler für 45 Tage in der NBA zu verpflichten. Die restliche Spielzeit beweisen sie sich in der G-League. Statt den üblichen 15 Plätzen im Roster sind somit bis zu 17 möglich.

Veränderungen gibt es auch im Modus des All-Star-Games. Ein klassisches Duell zwischen der Eastern und Western Conference wird es nicht mehr geben. Zwei von den Fans gewählte Kapitäne können abwechselnd aus allen nomierten Spielern wählen.

Entry Draft

Der NBA Draft fand am 22. Juni 2017 in Brooklyn, New York, statt. In zwei Draft-Runden hatten alle Teams die Möglichkeit neue Spieler zu verpflichten. Zur Auswahl standen 60 Nachwuchsspieler aus der College-Liga NCAA und dem Ausland. Die Philadelphia 76ers haben sich durch ein Tauschgeschäft mit den Boston Celtics ihr Erstwahlrecht gesichert. Damit verpflichteten sie Markelle Fultz. Der 19-Jährige gilt als Top-Favorit und bewies sich im vergangenen Jahr an der Universität in Washington. Boston verpflichtete den Flügelspieler Jayson Tatum und zu den L.A. Lakers kam Lonzo Ball. Beide Spieler zählen ebenfalls zu den besten des diesjährigen Drafts. Die Toronto Raptors rund um Jakob Pöltl sicherten sich OG Anunoby. Der Engländer ist aufgrund eines Kreuzbandrisses im Jänner allerdings noch außer Gefecht. Als einziger Deutscher wurde an 43. Stelle Isaiah Hartenstein von den Houston Rockets verpflichtet.

Große Wechsel

Im Gegensatz zum europäischen Fußball werden die Spieler in der NBA nicht gekauft, sondern getauscht. Für jeden Spieler, den Team A an Team B abgibt, bekommt Team A auch einen Spieler aus Team B. Und da gab’s in der Off-Season gleich mehrere spannende Wechsel. Für den „Aufreger-Trade“ der Saison sorgten die Boston Celtics und Cleveland Cavaliers. Die Cavaliers tauschten einen ihrer besten Spieler aus. Kryie Irving spielt ab sofort bei den Celtics. Er stand noch zwei Jahre bei den Cavaliers unter Vertrag, hat seinen Abgang jedoch selbst gefordert. Dafür bekommt das Team rund um LeBron James Isaiah Thomas und zwei weitere Spieler. Neu bei den Cavaliers ist LeBrons ehemaliger Teamkollege von den Miami Heat Dwayne Wade. Der 35-jährige Chicago-Bulls-Spieler wurde vorerst für ein Jahr verpflichtet. Gordon Hayward spielt ab Herbst ebenfalls bei den Celtics. Da sein Vertrag bei Utha Jazz auslief, konnte er selbst entscheiden, welches Angebot anderer Mannschaften er annimmt. Ebenfalls wechselte Paul George von den Indiana Pacers zu Oklahoma City Thunder. George gewann mit den USA Olympia-Gold in Rio, es ist sein erster Wechsel. Weiter aufgewertet werden die City Thunder von Carmelo Anthony. Er kommt von den Nicks. Chris Paul von den L.A. Clippers spielt nun für die Rockets und Paul Millsap verlässt Atlanta und geht nach Denver.

 

Gelingt diesmal die Titelverteidigung?

Unumstritten gehört der Titelverteidiger zu den Top-Favoriten der neuen NBA Saison. Die Golden State Warriors haben an ihrem preisgekrönten Roster nicht viel verändert. Superstars wie Stephan Curry oder Kevin Durant kämpfen erneut um die Titelverteidigung. Bisher bestätigt sind zwei Perspektivspieler. Die Warriors zogen im Draft an 38. Stelle Forward Jordan Ball. Er gilt als einer der Steals im Draft. Erstmals nutzten sie auch den Two-Way-Contract und verpflichteten damit Balls ehemaligen Teamkollegen Chris Boucher. Aufgrund einer Verletzung im letzten Jahr, war er nicht im Draft. Im Gegensatz zu den Warriors haben die Boston Celtics ihren Roster mit gleich zwei Top-Spielern aufgestockt. Kryie Irving und Gordon Hayward machen das Team perfekt. Hinzu kommt auch der deutsche Power-Forward Daniel Theis. Der 27-Jährige spielt erstmals in der NBA. Mit den routinierten Superstars Irving und Hayward sowie dem Jungtalent Tatum werden die Celtics zu einem der größten Konkurrenten des Titelverteidigers. Gleich zum Saisonauftakt soll’s zum ersten großen Aufeinandertreffen von Kryie Irving und LeBron James kommen. Wie sehr der Point Guard bei den Cleveland Cavaliers fehlt, wird am 18. Oktober zu sehen sein. Allerdings droht James den Auftakt verletzungsbedingt zu verpassen. In der Western Conference hat der Titelverteidiger mit einem direkten Kontrahenten zu kämpfen. Die Houston Rockets verpflichteten Chris Paul für die neue Saison. Mit dem einstigen Clippers-Spieler wollen die Rockets eine umkämpfte Serie liefern. Anfang September wurde das Team um die Rekordsumme von 2,2 Mrd. Dollar an Tilman Fertitta verkauft. Der 60-Jährige Geschäftsmann hat sich damit seinen Traum erfüllt. Und womöglich gibt es durch den neuen Eigentümer noch zusätzlich Aufschwung.

Meine Wettempfehlungen:
  • Die Boston Celtics gewinnen die Eastern Conference (2.95 *)
  • Die Golden State Warriors gewinnen die Western Conference (1.30 *)
  • Die Oklahoma City Thunder gewinnen die North-West-Division (1.60 *)

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* Quoten können sich ändern

Quelle: bet-at-home.com (von Verena Gottwald)

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