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Die Wahrheit über Tennis-Wetten

Ist ein Spieler nur so gut wie sein zweiter Aufschlag?

WimbledonEin exzellenter Aufschlag ist für jeden Tennisspieler überlebenswichtig. Wie groß sind aber die Auswirkungen des Aufschlags auf das Ergebnis des Spiels? Die Bedeutung des zweiten Aufschlags zu verstehen, ist für ehrgeizige Tennis- und Wettbegeisterten ein wichtiger Schlüssel, denn der Aufschlag eines Spielers ist ein wichtiger Indikator für seine Siegchancen. Es ist so wichtig, den eigenen Aufschlag zu halten, dass Satzstände häufig mit dem Zusatz, dass ein Spieler „ein Break vor“ oder „ein Break hinten“ liegt, genannt werden, ohne dass zwangsläufig auch die tatsächliche Anzahl der gewonnenen Spiele betont wird.

  • Männer servieren drei Mal mehr Asse als Frauen, produzieren jedoch dieselbe Anzahl an Doppelfehlern.
Mythos: Ein Spieler ist nur so gut wie sein zweiter Aufschlag

Einer der Mythen über den Aufschlag lautet, dass „ein Spieler nur so gut ist wie sein zweiter Aufschlag“. Sportlegenden wie Roger Federer und Serena Williams verfügen über einen sicheren zweiten Aufschlag, was der Ausgangspunkt dieses Mythos sein könnte.

Nach der Analyse von vier Wimbledon-Turnieren kamen die Forscher Jan Magnus und Franc Klaassen aber zu dem Schluss, dass der Unterschied zwischen „guten“ und „sehr guten“ Spielern nicht im zweiten Aufschlag sondern vielmehr in der Fähigkeit, einen guten ersten Aufschlag zu produzieren, zu suchen ist.

Tennis-Wetten – Achten Sie auf den Zweiter-Aufschlag-Mythos

Magnus und Klaassen teilten die Spieler in zwei Kategorien ein – Gesetzte und Ungesetzte – und berechneten, wie sich der Anteil der gewonnenen Punkte gegen ähnlich starke Spieler auf den ersten bzw. den zweiten Aufschlag verteilte.

Das Ergebnis zeigte, dass gesetzte Spieler 51% und ungesetzte Spieler 51,8% ihrer Punkte gegen ähnlich starke Spieler mit dem zweiten Aufschlag erzielten. Die gesetzten Spieler jedoch holten 45,6% der Punkte mit dem ersten Aufschlag, ungesetzte Spieler dagegen nur 43,1%.

Das zeigt, dass gesetzte Spieler sich dadurch von ungesetzten Spielern unterscheiden, dass sie über einen besseren ersten Aufschlag verfügen (was zu 2,5% mehr Punkten führt). Die Zahlen beim zweiten Aufschlag sind dagegen ähnlich (tatsächlich gewinnen gesetzte Spieler sogar 0,8% weniger Punkte mit dem zweiten Aufschlag als nicht gesetzte Spieler). Gleiches gilt für WTA-Turniere.

Unterschied in Bezug auf den ersten Aufschlag bei ATP- und WTA-Turnieren

Auf der ATP-Tour zeigt sich der Unterschied zwischen gesetzten und ungesetzten Spielern in erster Linie durch den Anteil der gewonnenen Punkte, wenn der erste Aufschlag kommt: 77,7% zu 72,4%. Der Anteil der ersten Aufschläge ist sehr ähnlich.

Bei WTA-Turnieren zeigt sich der Unterschied im Prozentsatz der ersten Aufschläge (65,6% zu 60,2%). Wenn jedoch der erste Aufschlag kommt, werden annähernd gleich viele Punkte gewonnen.

Diejenigen, die sich für Tennis-Wetten interessieren, sollten mehr auf den ersten Aufschlag eines Spielers achten, denn wenn der erste Aufschlag nachlässt, ist das wichtiger für die Statistik als das Ergebnis des zweiten Aufschlags.

Bei den Männern (insbesondere bei engen Matches mit Live-Tennis-Wetten) ist es wichtig darauf zu achten, ob ein Spieler viele Punkte holt, wenn der erste Aufschlag im Feld landet. Bei WTA-Turnieren ist jedoch vor allem auf den Prozentsatz der ins Feld gebrachten ersten Aufschläge zu achten.

Quelle: PinnacleSports.com

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