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Die Auswirkungen verschiedener Beläge auf Tenniswetten

Verschaffen Sie sich einen Wettvorteil, indem Sie die Unterschiede zwischen den verschiedenen Tennisbelägen analysieren

TenniswettenWas das Tennis als Sport auszeichnet, ist, dass auf vielen verschiedenen Belägen gespielt wird, die jeweils unterschiedliche Charakteristiken haben.In diesem Artikel werden wir uns darauf konzentrieren, welche Auswirkungen die verschiedenen Beläge auf die Tenniswetten haben. Wenn man versteht, wie gut die einzelnen Spieler auf den verschiedenen Court-Typen sind, kann man möglicherweise einen Wettvorteil erringen.

Der Kalender der ATP für 2013 bestand aus 65 bedeutenden Turnieren auf vier verschiedenen Oberflächen. Dabei wurden die meisten Events auf Sandplatz gespielt (22), gefolgt von Outdoor-Hardcourts (20). Weitere 17 Turniere wurden auf dem etwas schnelleren Hardcourt in der Halle ausgetragen, und nur 6 auf Gras.

Da es vier verschiedene Beläge gibt, die während des Kalenderjahres verwendet werden, müssen Top-Spieler auf allen Belägen zumindest kompetent sein; ansonsten verlieren sie wichtige Weltranglistenpunkte in jenen Perioden des Jahres, in denen eine bestimmte Oberfläche dominiert.

Die Auswirkungen der verschiedenen Beläge

Jeder Belag hat eigene Charakteristiken. Dies wurde bereits im vorherigen Artikel besprochen, der sich mit den Resultaten bestimmter Spieler auf unterschiedlichen Belägen befasste. In der folgenden Tabelle wird darauf noch detaillierter eingegangen. Die Statistiken sind vom 21. Mai 2014.

Tennisbelag-Statistiken

Hier können wir erkennen, dass die Beläge starke Auswirkungen auf den Durchschnitt auf der Tour haben. Auf dem langsamsten Belag, Sand, ist es 3,0% weniger wahrscheinlich, dass ein Spieler seinen Aufschlag hält, auf Rasen dagegen um 3,8% wahrscheinlicher. Diese Statistik liegt bei Hartplatz und Halle etwas über dem Mittelwert, wobei die Halle am meisten dem Grasplatz ähnelt.

Es wird auch deutlich, dass die „Aufschlag-Spezialisten“ auf Sand keinen so großen Vorteil haben. Mit durchschnittlichen 0,35 Assen pro Game ist es dort wesentlich unüblicher, mit dem ersten Aufschlag schon den Punkt zu gewinnen. Dies hängt direkt mit der durchschnittlichen Anzahl an Break-Punkten pro Game zusammen, denn auf Sand gibt es eben deutlich mehr Breakpunkt-Chancen als auf anderen Belägen.

Interessanterweise und auch überraschenderweise ist die durchschnittliche Anzahl an Breakpunkten auf Gras nicht viel niedriger als auf anderen Belägen, mit 0,49 pro Spiel, was nur 0,06% unter dem Durchschnitt der gesamten Tour liegt. Die meisten Wetter, Wettanbieter und Medienvertreter gehen davon aus, dass der aufschlagende Spieler auf Grasplätzen absolut dominiert; die Statistiken besagen aber, dass es sich dabei vermutlich um eine Übertreibung handelt, und dass bezüglich dieser Wahrscheinlichkeit kein so großer Unterschied zwischen Gras und Halle besteht.

ATP: Leistungen der Top 10 auf verschiedenen Belägen

Wie bereits gesagt, muss ein Tennisspieler auf allen Belägen erfolgreich sein, um an die Weltspitze vorzudringen. In der folgenden Statistik werden die Statistiken der derzeitigen Top 10 der ATP (am 21. Mai 2014) gezeigt:

atp-surface-table

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Es wird gleich klar, dass die zwei besten Spieler der Welt – Rafael Nadal und Novak Djokovic – auf den zwei wichtigsten Belägen, nämlich Sand und Hartplatz, sehr konstant sind, was der Hauptgrund für ihren Erfolg ist.

Die Nummer 3 der Welt, Stan Wawrinka, ist auf den schnelleren Oberflächen, Hardcourt und Gras, nicht besonders erfolgreich, und es könnte gewinnversprechend sein, auf diesen Belägen gegen ihn zu wetten. Wawrinka hat sogar über seine gesamte Karriere auf Gras die Statistik 14-18, also mehr Spiele verloren, als gewonnen; er gehört also ganz klar auf diesen Belägen nicht in die Top 10 der Welt.

Es ist auch zu erkennen, dass die Spieler auf den Ranglistenplätzen 4 und 5, Roger Federer und David Ferrer, ebenfalls auf allen Belägen kompetent sind, und der Unterschied zwischen ihrem besten und schlechtesten Belag ist nur 10,1%. Im Falle von David Ferrer muss man besonders respektieren, dass er sich von einem reinen Sandspezialisten zu einem Allrounder entwickelt hat, was dadurch bewiesen wird, dass er sich konstant in den Top 5 befindet.

Eine überraschende Statistik ist die Erfolgsstatistik von Kei Nishikori auf Sand. Gemäß der folgenden Tabelle ist der talentierte Japaner der drittbeste Sandplatzspieler der Welt.

WTA: Leistungen der Top 10 auf verschiedenen Belägen

In der folgenden Statistik werden die Statistiken der derzeitigen Top 10 der WTA (am 21. Mai 2014) gezeigt:

wta-surface-table

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Wie bereits aus früher veröffentlichten Tabellen hervorging, ist die absolute Dominanz von Serena Williams auf der WTA Tour die bemerkenswerteste Erkenntnis, wenn man diese Statistiken analysiert. Ihr kombinierter Prozentsatz aus „Aufschlag halten/Breaks“ ist unglaubliche 23,2% höher als jener der zweitbesten Spielerin auf Sand, Simona Halep. Auch, wenn die Nummer 1 der Welt auf allen Belägen tolle Erfolgsquoten hat, kann man doch erkennen, dass ihre Statistiken auf schnelleren Beläge etwas schwächer sind, was auch bei der Nummer sieben der Welt, Jelena Jankovic, der Fall ist.

Es hat etwas Spekulation gegeben, ob Halep ihren Platz in den Top 5 der Welt wirklich verdient hat; basierend auf diesen Statistiken besteht daran aber kein Zweifel. Sie ist auf allen Belägen sehr konstant, und basierend auf ihren kombinierten Prozentsätzen die Nummer 2 auf Sand, die Nummer 4 auf Hartplatz, die Nummer 4 in der Halle und die Nummer 7 auf Gras.

Es ist für Wettinteressierte entscheidend, die Oberflächeneigenschaften zu berücksichtigen, und ein gutes Wissen bezüglich der bevorzugten Beläge der einzelnen Spieler ist notwendig, um auf diesen Märkten erfolgreich zu sein.

Quelle: PinnacleSports.com – Die besten Quoten im Internet

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